Über 120 Viertklässler aus fünf Dresdner Grundschulen besuchten am 15. Januar das Pesta zum „Tag der Wissenschaften". An acht Stationen konnten die Kinder Naturwissenschaften erleben, experimentieren und staunen — betreut von Schüler der Klassen 9 bis 11.
Warum wir das machen
„Viele Kinder begegnen Physik oder Chemie zum ersten Mal in der 5. Klasse — und haben dann schon Berührungsängste", erklärt MINT-Fachleiter Stefan Friedrich. „Beim Tag der Wissenschaften zeigen wir: Naturwissenschaft ist kein trockener Stoff, sondern Abenteuer. Und unsere Neunt- und Zehntklässler lernen dabei, Wissen verständlich weiterzugeben."
Die Stationen
Elektrizität zum Anfassen
Blitze erzeugen mit dem Van-de-Graaff-Generator, Stromkreise bauen und LED-Taschenlampen löten.
Farbenspiel und Knalleffekt
Elefantenzahnpasta, Flammenfarben und pH-Wert-Bestimmung von Alltagsgegenständen.
Mikroskop-Werkstatt
Zwiebelhaut, Wasserflöhe und die eigene Mundschleimhaut unter dem Mikroskop entdecken.
Roboter programmieren
Erste Schritte mit Scratch und mBot — der Roboter folgt der schwarzen Linie.
Begeisterung auf beiden Seiten
Die Resonanz war überwältigend. „Die Kinder wollten gar nicht mehr gehen", berichtet Grundschullehrerin Frau Keller von der 68. Grundschule. Besonders beliebt: die Roboter-Station und die Elefantenzahnpasta in Chemie.
Aber auch für die Pesta-Schüler war der Tag besonders: „Es macht richtig Spaß, den Kleinen etwas zu erklären und ihre Augen leuchten zu sehen", sagt Elisa K. aus der 10b, die die Physik-Station betreute.
„Ich will später auch auf diese Schule! Da kann man Roboter programmieren!“
Nächster Termin
Der Tag der Wissenschaften findet jährlich im Januar statt. Interessierte Grundschulen können sich ab November über das Sekretariat anmelden. Der nächste Termin wird im Herbst auf unserer Website bekanntgegeben.